N24-EMNID-UMFRAGE: Unionsanhänger bedauern Koch-Rücktritt / Bürger wollen eher sparen als höhere Steuern


Berlin, 27. Mai 2010. Die Anhänger von CDU/CSU bedauern den Rückzug des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch aus der Politik: 50 Prozent der Unionsanhänger sind davon überzeugt, dass dieser Schritt Kochs der Partei eher schade; 34 Prozent meinen, er wäre eher von Vorteil. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24. Die Gesamtheit der Bundesbürger sind in der Bewertung der Entscheidung Kochs gespalten: Mit 39 Prozent sieht eine knappe Mehrheit darin eher einen Vorteil, 34 Prozent eher einen Nachteil.
In der laufenden Spardiskussion setzten 78 Prozent der Bürger auf Sparmaßnamen, um den Haushalt zu sanieren; nur 10 Prozent setzten auf Steuererhöhungen. Am ehesten könnte nach Ansicht der Wähler bei der Verteidigung (76 Prozent), bei Hartz IV (36 Prozent) und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (36 Prozent) gespart werden. Sparpotential sehen die Bürger ebenfalls im Gesundheitswesen (19 Prozent) sowie bei der Rente (13 Prozent). Kürzungen bei der Bildung befürworten nur 6 Prozent.


Feldzeit: 25.05.2010
Befragte: ca. 1.000

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