Was sind unsere Erwartungen an Ihre Bewerbungsunterlagen und das Gespräch, hier erfahren Sie mehr.

Anregungen für Unterlagen und Gespräch

  • Ihr Anschreiben

    Das Anschreiben sollte  nicht länger als eine Seite umfassen und  herausstellen, warum Sie sich genau auf diese Position bewerben. Ein ansprechender Einstieg lädt zum Weiterlesen ein. Schildern Sie kurz welche Erfahrungen und Fähigkeiten Sie für die Stelle mitbringen und welches Potenzial in Ihnen steckt.

    Anbei finden Sie 3 zentrale Tipps, die Sie bei der Erstellung eines  ansprechenden Bewerbungsschreibens unterstützen:

    1. Finden Sie einen individuellen Einstieg

    2. Gehen Sie auf das Stellenprofil ein

    3. Stellen Sie einen Bezug zu uns her

  • Ihr Lebenslauf

    Die Quantität des Lebenslaufs sollte der Dauer und Tiefe der Berufserfahrung entsprechen.  Eine klare Struktur und optisch ansprechende Gestaltung dienen der Lesefreundlichkeit.  Wesentliche Inhalte sollten bereits beim Querlesen erfasst werden können. Wir empfehlen einen tabellarischen Aufbau mit einer Unterteilung in die folgenden Rubriken:

    1. Persönliche Daten

    Name und Anschrift. Geburtsdatum und - Ort müssen nach der neuen AGG-Richtlinie nicht mehr unbedingt angegeben werden.

    2. Akademische und schulische Ausbildung

    Als Berufseinsteiger beginnen Sie mit dem höchsten akademischen Abschluss/ Schulabschluss.

    Als Professional bei dem die Schulzeit schon einige Jahre zurückliegt genügt es, wenn Sie den letzten Bildungsabschluss angeben. Titel von Magister-, Diplom- oder Doktorarbeiten sowie die Abschlussnote sind nur bei Berufseinsteigern relevant.

    3. Berufserfahrung

    Nennen Sie Sie alle bisherigen beruflichen Stationen unter Angabe einer kurzen Positionsbeschreibung, d.h. eine stichwortartige Darstellung Ihrer zentralen Aufgaben ( ca. 3-5).

    Machen Sie ggf. Angaben zu Ihrem Verantwortungsbereich (Zahl der Mitarbeiter, Budgetverantwortung, Prokura etc.) und zum Unternehmen (Mitarbeiterzahl, Umsatz). Auch berufliche Erfolge und besondere Projekte sollten hier genannt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der aktuellen Tätigkeit.

    Als Berufseinsteiger können Sie diese Rubrik nutzen, um Ihre bisherigen praktischen Erfahrungen wie Praktika, Werksstudententätigkeiten oder Nebenjobs darzustellen. Sollten Sie über keinerlei  Berufspraxis verfügen, können Sie an dieser Stelle auch Ausbildungs-/Studieninhalte mit Praxisbezug wie z.B. Studienprojekte angeben.

    5. Weitere Qualifikationen

    Diese Rubrik nutzen Sie um Ihre Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse, Ihre Weiterbildungen oder andere Zusatzqualifikationen anzugeben. Diese sollten idealerwiese nicht nur aufgelistet sondern mit dem Grad ihrer Qualifikation von Basiskenntnissen bis hin zur einwandfreien  Beherrschung eingestuft werden.

    6. Chronologisch oder antichronologisch?

    Die sog.  "amerikanische Variante" (antichronologisch) hat sich mittlerweile zum Standard entwickelt. Beginnen Sie mit Ihrer aktuellen Position und stellen alle weiteren Stationen in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge dar. Auf diese Weise ist es uns möglich direkt Ihren aktuellen Qualifizierungsstand zu erfassen.

  • Ihr Vorstellungsgespräch

    Informieren Sie sich rechtzeitig über die Anfahrt und Fahrtzeit sowie Parkmöglichkeiten. Schildern Sie im Gespräch ausführlicher, warum genau Sie für die Stelle geeignet sind. Gerne können Sie das Gespräch auch nutzen, um bestehende Fragen zu klären. In der Regel dauert ein (erstes) Vorstellungsgespräch ca. 60 Minuten. Ihre Gesprächspartner sind ein Mitarbeiter der einstellenden Fachabteilung sowie optional ein Mitarbeiter aus der Personalabteilung.

     

Was sind die Do's und Don'ts im Bewerbungsgespräch?

Do's

Do´s

Ein Kandidat hat sich bei uns als Programmplaner beworben. Im Vorstellungsgespräch präsentierte er uns direkt ein neues Programmschema für ProSieben. Das fanden wir sehr originell. Da er auch mit seiner Persönlichkeit überzeugen konnte, haben wir ihn eingestellt.

Ein absoluter Pluspunkt ist, wenn jemand klar und mit relevanten Informationen auf meine Fragen antwortet. Wenn ich einen Bewerber beispielsweise nach seinen bisherigen Erfolgen frage, sollte er die nennen, die für die Stelle wichtig sind, anstatt wahllos eine ganze Liste aufzuzählen.

Im ersten Interview sollten die Bewerber relevante Fragen zum Job stellen. Über Urlaubstage und Arbeitszeit kann man auch sprechen, das sollte aber nicht das Hauptthema sein - dazu kommt man besser im zweiten Gespräch.

Don'ts

Don´ts

Ich habe schon erlebt, dass Bewerber im Gespräch nicht wussten, für welche Firma sie sich beworben haben. Auch wenn ProSiebenSat.1 zahlreiche Tochterunternehmen hat: Man sollte schon wissen, für wen man künftig arbeiten möchte.

Es geht nicht, dass Bewerber im Vorstellungsgespräch über frühere Chefs und Kollegen herziehen. Da frage ich mich, wie sich die Person im neuen Team verhalten wird.

Bei uns arbeiten viele junge Menschen und der Ton ist sicher etwas lockerer als in vielen anderen Unternehmen. Trotzdem gehen wir höflich und respektvoll miteinander um. Das erwarte ich auch von einem Bewerber. Unaufgefordert zu Duzen oder flapsige Antworten sind im Vorstellungsgespräch tabu.